Nach unserem Kultur-und-Sehenswürdigkeiten-Marathon ging es auf nach Okinawa und zwar nach Onna-son. Dort angekommen haben wir schnell gemerkt, dass unser Aufenthalt hier deutlich entspannter wird, denn dort war außer der Hotelanlage und einem Konbini
nichts.
Aber da wir wegen dem strengen Programm in Osaka und Kyoto recht kaputt waren, war das gar nicht so schlecht. Also stand Strandurlaub an.
Das Wetter war ganz okay. Mitte April ist es dort noch nicht so heiß (Okinawa ist im Sommer kaum zu ertragen, da ganz im Süden gelegen), trotzdem war es sonnig und aushaltbar schwül. Die Hotelanlage war richtig toll: Riesengroß, zu der Zeit, da nicht Saison war, recht wenig Gäste, was darin resultierte, dass wir meistens alle Dinge wie Pool, Onsen, Whirlpool, Sportraum etc. für uns alleine hatten und es hatte einen eigenen Privatstrand, der allerdings 10 Gehminuten entfernt lag, aber das war halb so wild.
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| Nein, Weihnachten war eigentlich nicht mehr |
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| Beschäftigung für die Kinder: Sie konnten die Maskottchen Okinawas bemalen, Shisa Löwenhunde |
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| Eine Pachinkohalle hatte das Hotel auch |
Unser Zimmer war westlich eingerichtet, also mit richtigen Betten. Da es ein 4 Sterne Hotel war, war auch alles recht hochwertig und total sauber. Außerdem hatten alle Zimmer Balkone mit Meerblick, was ziemlich toll war.
Da gabs nichts zu meckern.
Theoretisch hätte ich meine Tattoos abdecken müssen, wenn ich draußen unterwegs war, das habe ich anfangs auch getan, aber nachdem ich andere Gäse mit ganzen Sleeves einfach so habe rumrennen sehen, habe auch ich das Sportlertape weggelassen und niemand hat doof geguckt, oder sich beschwert.
Unser Tagesablauf war auch wenig spektakulär, da wir außerhalb des Hotels ja nichts machen konnten, außer zum Strand zu gehen. Wir sind jeden Tag gegen 8:30 Uhr aufgestanden um zum Frühstück zu gehen. Das war ganz okay, auch wenn es nicht so viel Auswahl von Dingen ohne Fleisch gab. Aber die Salatbar war reich gefüllt und es gab so kleine, weiche, Milchbrötchen in diversen Geschmackssorten (unter anderem Ingwer, Grüner Tee, Sakura, Kaffee, Drachenfrucht.... haben auch alle tatsächlich so geschmeckt).
Danach ging es an den Strand, wo ich meistens die einzige war, die sich in das noch recht kalte Wasser getraut hat... Aber wenn ich Meer sehe, dann will ich auch rein.
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| Der kleine Punkt in der Mitte bin ich. |
Sven und Kiki haben also am Strand gechillt, während ich mir jeden Tag freiwillig den Hintern abgefroren habe, aber glücklich war. Monsieur hat sich am zweiten Tag dann direkt so einen starken Sonnenbrand geholt, dass er sowieso erstmal nur im Schatten bleiben durfte. ("Ich muss meine Beine nicht eincremen! Ich bin n Typ, ich hab da Haare!!!!" Hmh~)
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| Sieht man nicht so toll, aber er war rot wie ein Pavianhintern |
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| Was macht eine Raupe am Strand? |
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| Das Wasser um Okinawa ist wirklich so blau, wie die Werbung es einem zeigt. Das war echt schön |
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| Hier konnte man diverse Aktivitäten unternehmen: Auf einem JetSki/Bananenboot mitfahren, Parasailing (falls das so heißt) etc. |
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| Ein Pool neben dem Meer. Eigentlich sehr sinnlos, dachten wir. Allerdings wird der dafür genutzt, um die Leute die tauchen wollen vorzubereiten. Das sollten wir auch noch erfahren |
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| Hochzeit am Strand gefällig? |
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| "Wat glotzt du so blöd?" |
Nachdem wir uns im Hotel reichlich entspannt hatten und auch endlich in den Genuß eines echten Onsen gekommen sind (zwischen Sento und Onsen besteht der Unterschied, dass Sento einfache Badehäuser sind und Onsen einfach schöner gestaltet sind, mit Drachenfiguren, die das Wasser ausspeien, verschiedenen Becken, meistens auch einem Außenbereich etc) in dessen Außenbereich man den Sonnenuntergang über dem Meer beobachten konnte, stand uns der Sinn nach ein bisschen mehr Unterhaltung.
Kiki hat sich daher zum JetSki mitfahren entschieden (selbst fahren durfte man leider nicht) und Sven und ich zum Scuba Diving. Da ja wie gesagt nicht viel los war, waren wir zwei die einzigen, die an diesem Tag tauchen gehen wollten und hatten somit die volle Aufmerksamkeit unseres Tauchlehrers. Für 8€ mehr konnten wir zudem eine Unterwasserkamera mieten, mit denen wir so einige tolle Bilder machen konnten.
6 Meter tief sind wir getaucht und das war richtig, richtig toll.
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| Ich hab mich gefühlt wie ein dickes Michelinmännchen |
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| Uns wurde sehr genau erklärt, was wir wann machen müssen |
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| Probetauchen im Pool |
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| Und los gings zum Tauchort. Etwa 15 Minuten vom Hotelstrand entfernt |
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| Photobomb beim Füttern |
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| Unser Lehrer hat die Namen der Fische auf so ein Board geschrieben. Nicht nur gucken, auch lernen mussten wir |
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| Der Fisch wollte wohl nicht, dass wir seinen Namen erfahren |
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| Ich weiß nicht mehr, was das für ein Tier war. Aber es hatte abgestorbene Korallen in seinen... Tentakeln, die der Tauchlehrer entfernt hat |
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| Eine Muschel |
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| "Is' was??" |
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| Eine Wasserschlange, arghs |
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| Die kennt wohl jeder |
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| Man konnte dank des klaren Wassers richtig weit gucken |
Die Fische wussten anscheinend sehr genau, dass die blöden Leute die da ankommen sie füttern werden und hatten keinerlei Scheu. Im Gegenteil, als ich das Futter in der Hand zerbröselt habe kam ein Fisch und hat mir in die Taucherbrillennase "gebissen". Anscheinend war ich zu langsam. Jedenfalls schwammen alle ganz aufgeregt direkt um uns herum und haben keinerlei Scheu gezeigt.
So haben wir allerlei Getier hautnah gesehen, das war wirklich einmalig. Mit dem Druck und dem Atmen kamen wir auch gut zurecht, konnten uns also voll auf unser Umfeld konzentrieren.
Nach knapp 25~30 Minuten war auch schon alles vorbei und es ging zurück.
Das war definitiv der aufregendste Teil unseres Okinawaaufenthalts. Die Tage danach haben wir dann wie gehabt auf dem Hotelkomplex und am Strand verbracht.
Cocktails konnte man in der Hotelbar auch ordern, ziemlich coole sogar...
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| Frisch aus Fukushima eingeflogen... nein da war eine kleine Lampe drin |
Sadako fand das so toll, dass sie sich nach ihrem harten Job als kleines Horrormädchen auch eine Auszeit auf Okinawa gegönnt hat um mal wieder aufzutanken.
Mit diesem reizenden Bild schließe ich den Teil "Rundreise durch Japan" ab. Denn danach ging es auf dem bisher schrecklichsten Flug den ich je erlebt habe, wieder Richtung Tokyo.
Gott war ich froh, als wir nach 2 1/2 Stunden endlich gelandet sind....
Der Aufenthalt in Okinawa, vor allem das Hotel, war dann ja ein gelungener, würdiger Abschluß.
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