Wie prophezeiht habe ich keine weiteren Fotos von Sakura Limited Editions gemacht, weil ich nie ne Kamera dabei hatte. Dafür kann in ich diesem und den folgenden Beiträgen mit zig anderen Fotos dienen, denn wir waren 3 Wochen in Japan unterwegs: 6 Tage Osaka, 6 Tage Kyoto und 8 Tage Okinawa.
Weil es Unmengen an Zeit in Anspruch nehmen würde von allem was wir gesehen und erlebt haben haarklein in einem Beitrag zu berichten, folgt nun erstmal Teil 1, Osaka.
Zuerst ging es per Flugzeug nach Osaka. Dort sind wir durch Vitamin B eines japanischen Freundes in einem sehr gut gelegenen, kleinen Guest House untergekommen: ein ganz altes, traditionelles, japanisches Haus. Da dort nur Platz für 3 Gäste war und wir mit einer Freundin aus Deutschland angereist sind, hatten wir es sogar für uns alleine. Der Manager, mit dem wir uns ziemlich schnell angefreundet haben, wohnte direkt nebenan und hat sich erstklassig um uns gesorgt. (Also wenn mal wer sehr günstig und gut gelegen in Osaka unterkommen möchte.... ;) )
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| Unser japanisches Tatami Zimmer |
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| Der noch blühende Sakurabaum neben unserem Balkon |
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| Der kleine japanische Steingarten in unserem Guest House |
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| Natürlich auch hier: Straßenschuhe werden im Eingangsbereich ausgezogen, um in die Hausschuhe zu wechseln und umgekehrt |
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| Unsere Anlaufstelle fürs Frühstück |
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| Ein nahegelegener Park |
Nachdem wir uns am ersten Tag erst einmal die nahe Umgebung angesehen haben, haben wir uns noch etwas im Haus aufgehalten, bevor es dann abends nach Dotonbori gehen sollte.
Und hier kommt folgende Treppe ins Spiel:
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| Man kann es vom bloßen Ansehen schon knarren hören |
Das war eine ziemlich gruselige Treppe. Und da sie sich in einem gruseligen, alten, japanischen Haus befand, haben wir den perfekten Zeitvertreib gefunden...
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| Tag 1 |
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| Tag 2 |
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| Tag 3 |
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| Tag 4 |
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| Tag 5 |
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| Tag 6 |
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| Tag 7, das Opfer muss dran glauben |
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| Sadako nimmt sich eine Verdauungspause in der stillen Ecke |
Kiki, das Opfer, konnte nach dieser Fotosession zwar nicht mehr beruhigt schlafen, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht werde ich ja mal für ein Remake von The Ring engagiert.
Dann ging es wie gesagt nach Dotonbori. Im Grunde ist Dotonbori eine Ansammlung von vielen Einkaufsstraßen wo man allerlei Zeug kaufen und die Illuminationen/Designs der Läden bewundern kann. Außerdem kann man dort wunderbar essen gehen. Und da zufälligerweise eine Freundin von uns ebenfalls in Osaka war, haben wir uns kurzerhand mit ihr zum Essen verabredet: Okonomiyaki. Klar.
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| Ein bisschen gewöhnungsbedürftig: Man weiß direkt, was man in den Restaurants serviert bekommt |
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| Hier gabs Drache... ne Ramen |
Am nächsten Tag ging es dann als Erholung von Dotonbori (ich kam mir vor, als wär ich an nem Tokyoter Bahnhof während der Rush Hour) zu einem Tempel: Sumiyoshi
Der war ziemlich schön. Auch gab es dort in den Teichen Schildkröten! Richtig viele sogar.
In der Nähe vom Sumiyoshitempel war ein Park mit vielen Sakura, dort wurde kräftig Hanami betrieben, sprich Alkohol getrunken.
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| "Iiiiiiiich wiiiiiiiiiil deeeeeeeeen Baaaaaaaaaall" - "Nope" |
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| Grillende und trinkende Menschen... |
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| ...und surfende, behinderte Touristen |
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Als nächstes stand das Umeda Sky Building auf dem Plan. Gegen Gebühr kann man mit einer ewig langen Rolltreppe (siehe unten) bis aufs Dach fahren und die Aussicht "genießen". Wenn man Smog gern mag.
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| Da werden die EVA hochgefahren, wenn die Angel angreifen |
Natürlich haben wir auch das Wahrzeichen Osakas besucht: Das Osaka Schloß. Da in Osaka die Sakura noch geblüht haben, konnten wir sehr schöne Fotos machen. Mehr gibts dazu aber auch nicht zu erzählen.
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| Hier liegen zwei Zeitkapseln. Die eine wird alle 100 Jahre hochgeholt, die andere erst in rund 5000 Jahren, wenn ich mich recht erinnere |
Das Schloß selbst kann man als Museum bezeichnen. Dort sind allerhand Sachen ausgestellt, vor allem Briefe. Auch kann man gegen Gebühr Replika von alten... Helmen aufsetzen und posieren. Sven musste dran glauben.
Danach haben wir uns in einem Park etwas Ruhe gegönnt. Und das war eins der tollsten Erlebnisse in diesem Urlaub, denn Sven wurde von Vögeln angekackt. Zweimal. Innerhalb von 5 Minuten.
Wahrscheinlich war ich Schuld, denn ich hab die Viecher vorher fleißig mit Brot gefüttert hahahaha.
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| Kooooooooomm, putputput, kack Sven auf den Kopf, putputput |
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| Mission accomplished |
Zu guter letzt waren wir in den Universal Studios Osaka. Ein Abenteuerpark, in etwa wie das Phantasialand, nur viel cooler. Die Attraktionen waren inspiriert von Filmen. So gab es eine Horrorshow mit Beetlejuice, Frankenstein und Dracula, eine Action-Stunt-Show nach Waterworld, ein Gefährt wo man von Spiderman gerettet wird, oder aber wie in Zurück in die Zukunft ruckelig durch die Zeit reist. Das hat allex extrem viel Spaß gemacht und wir waren von morgens bis abends dort. Wir wurden von der Lichtparade, die den Besuchern praktisch deutlich macht, dass jetzt Schluss ist, verabschiedet.
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| Unser Manager |
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| Inspiriert von Jurassic Park gabs ne Wasserbahn. Auch liefen dort ab und an Dinos rum |
Die Show Waterworld:
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| Der Bösewicht |
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| Ich glaube solche Einlagen wären in Deutschland verboten. In der Show ist permanent irgendwas explodiert und in Flammen aufgegangen |
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| Bald wird hier ne Attraktion zu One Piece eröffnet |
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| Genauso wie Hogwarts aus Harry Potter |
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| Hier werden Yoshis gezüchtet |
Von den Attraktionen selbst konnte man leider keine Bilder machen. Im Gegenteil, hier in den Studios wurde sogar penibel darauf geachtet, dass alle vor Betreten der Achterbahnen und anderen Rides, die etwas actionreicher zugehen, alles was wegfliegen könnte in nahegelegenen Schliefächern verstauen. Außerdem haben die es mit der Größenkontrolle auch sehr ernst genommen. Und so musste ich, mit einer Hand voll Kindern, mich total gedemütigt in so einen Sitz setzen, damit die Angestellten checken konnten ob ich mit den Füßen bis zum Boden komme... Sehr zur Belustigung unserer Gruppe.
Daher also nur "Nachher Bilder" der Rides.
Jurassic Park:
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| Ja, man wird dort nass |
Zurück in die Zukunft. Hier gabs keine Achterbahn, sondern ein Gefährt, wo man mächtig rumgeruckelt wurde, während man sich ein Video ansah. Hört sich langweilig an, war aber total cool.
Vom Rest gabs leider keine großartigen Möglichkeiten, tolle Fotos zu schießen. Es sei noch gesagt, dass man beim Spiderman Ride eine 3D Brille bekommen hat. Ziemlich cool, wenn man in 3D sieht, wie man von einem Hochhaus fällt, durch ein Loch in der Straße kracht und von Spidy gerettet wird. Nichts für schwache Mägen.
Die Lichtparade beginnt:
So gingen 6 Tage Osaka recht schnell rum. Am letzten Abend hat unser neu gewonnener Freund und Manager noch eine Sushi Party mit ein paar Freunden organisiert, wo wir alle zusammen Sushi gemacht und Karten gespielt haben. Das war ein langer lustiger Abend. Am Tag der Abreise hat er mir dann die Karten geschenkt, die waren nämlich mit Pokemonmotiven und ich hab anscheinend sehr deutlich gemacht, wie toll ich das finde...
Ich kann nur jedem nahelegen Osaka zu besuchen, wenn man mal in Japan unterwegs ist. Die Menschen sind unheimlich nett und hilfsbereit. Egal ob Privatperson oder Angestellte in den Läden. Und ich spreche nicht von vorgespielter Freundlichkeit, sondern echter.
Leider sollte sich das in Kyoto ändern. Aber dazu dann im nächsten Beitrag.
Du hast wieder anschaulich und lustig geschrieben. Der arme Sven, er kommt schlecht weg und dann noch dieses komische Gestell auf dem Kopf!!!
AntwortenLöschenMama
Ein echt interessanter Bericht, man kann neidisch werden!!
AntwortenLöschenSven du bekommst aber auch jeden Scheiß ab,ha,ha,ha!
Weiter so, last uns nicht zu lange auf den nächsten Eintrag warten.
Liebe Grüße Anni