Mittwoch, 19. Juni 2013

Gestern hat er mich gepackt: der Jet Lag!
Und zwar volles Rohr. Nachdem ich Sonntag und Montag noch ganz gut bei mir war, lag ich Dienstag den ganzen Tag benommen im Bett und habe geschlafen. Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, ich konnte nicht mehr geradeaus gucken, also war der Tag für mich gelaufen und Sven hat die nähere Gegend allein erkundet (worüber er hoffentlich in seinem Blog berichtet :P)

Dafür war der Montag ganz spannend, denn wir gingen im Einkaufscenter der Tanashi Station auf Erkundungstour. Was wir da gefunden haben, wird früher oder später unsere Portemonnaies ganz schön leeren, auch wenn wir uns da noch zurückhalten konnten :D Denn wir fanden.....


                                EINEN SPIELWARENLADEN WHOHOOOOOOOOO



Der Laden hat fast eine ganze Etage ausgefüllt


Hello Kitty in jeder möglichen Verwurstungsweise



Für jeden Geschmack steht hier ein Automat und jeder trötet lautstark seine nicht gerade dezenten Melodien vor sich her

Pokemon ist hier noch voll im Trend

...Powerranger komischerweise auch O_o

Meine Ecke :D

Yaaaay Animal Crossing und Mario

Das Foto hab ich gemacht, damit ich nicht vergesse mir irgendwann Ni no Kuni für den DS zu holen :D

Die XBOX Ecke war sehr klein, wie erwartet

Die Wii und (3)DS Ecke dafür umso größer


"Marcus *pfffffffffffffffff* ich bin dein Vater!"





Mr und Mrs Potatoe Head!


...Jepp....

Pokemon, überall Pokemon!





Eigentlich wollte ich den zweiten Ordner von rechts als unseren Japanordner anschaffen, aber Sven möchte lieber etwas heterosexuelles haben :'(


Ich glaub, den Fächer hol ich mir nächstes Mal





Werbung für irgendne Powerranger Show

Da sind wir gegangen :(

 Die meisten Fotos sind entstanden, damit ich nicht vergesse, was ich mir noch unbedingt kaufen muss :D


Achja bevor wir in dem Spielwarenladen waren, sind wir hier ins Rathaus gegangen, weil wir ja noch unseren Wohnort in unsere Gaijincard eintragen lassen mussten. Total unbedacht sind wir einfach mal dahin, weil zwei Leute uns gesagt hatten, dass es einen extra Schalter für Ausländer gibt.
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa... nein, den gibt es nicht. Aber uns wurde ein Mitarbeiter zur Seite gestellt, der erstaunlich gut Englisch sprach (....für einen Japaner. Was das jetzt genau heißt darf sich jeder selbst überlegen :D). Wir haben zusammen dann ein Formular ausgefüllt, bei dem man uns erst die japanische Krankenversicherung uuuuuund NENKIN andrehen wollte, was wir natürlich abgelehnt haben. Dann verschwand der Mitarbeiter mit unseren Karten und kam eine halbe Ewigkeit später damit zurück, samt eingetragener Adresse. Er steckte uns noch Stadtkarten sowie einen Reiseführer von Tokyo zu und dann verabschiedeten wir uns und gingen wie schon gesagt in den... SPIELWARENLADEN *yaaaay*


Vorne bei der Brücke liegt der Eingang zum Einkaufscenter



Ein japanisches Gartencenter

Und damit war der Montag auch schon rum.

Dienstag lag ich wie gesagt den ganzen Tag nur im Bett und heute sind wir mit der Bahn nach Shinjuku gefahren. Etwa 30 Minuten dauerte die Fahrt, wir stiegen aus der Station aus und wurden draußen so begrüßt:

Ein klein wenig größer als Tanashi


Aerosmith schallte uns um die Ohren

Unvorbereitet wie wir waren, sind wir dann auch einfach losgelaufen in die erstbeste Seitenstraße, nämlich diese hier:
....und landeten so mitten im Rotlichtviertel von Shinjuku, was uns aber erst auffiel, als wir vor einem Schaufenster mit monströsen Gummidildos standen, umgeben von halbnackten Animecharakteren und Love Hotels.

Ooooooooookay, also schnell in die nächste Straße eingebogen, bis wir wieder auf der Hauptstraße waren. Da haben wir einen 100Yen Shop gefunden, sowas wie in Deutschland die 1€ Läden und uns gleich ein paar nützliche Dinge mitgenommen:
 Ein 3DS und ein DS USB-Ladekabel, jeder eigene Stäbchen (meine mit dem Fuji und Svens mit nem Tiger drauf) und Hausschuhe für Sven... die ihm aber nicht passen :D
In einem anderen Laden gabs dann noch ein paar Postkarten und auf der Straße wurden mir Taschentücher in die Hand gedrückt, in Hündchenplastikverpackung.
Stichwort Hund: Hier gibt es tatsächlich viele Hunde, meist Dackel(-mischlinge), oder andere sehr kleine Hunde, kaum größere. In Shinjuku lief uns ein armer Pudel über den Weg, der von seinem Frauchen in einen Mantel und Schuhe (!!!!) gesteckt wurde. Armes Tier....
Sven und ich haben gewitzelt, was hier wohl passieren würde, wenn Hope mal zu Besuch nach Japan käme. Ob dann alle schreiend weglaufen würden? :D

Nachdem wir uns die Gegend angeguckt hatten, wollten wir Mittagessen... und das stellte sich als sehr kompliziert heraus. Die meisten Restaurants haben ja zum Glück ihre Gerichte aus Plastik sozusagen nachgebaut und ins Schaufenster gestellt, damit man weiß, was man dort essen kann. Da wir aber noch nicht so in der japanischen Küche bewandert sind, haben wir uns nicht selten gefragt, was so manche Speise eigentlich enthält und sind von Imbiss zu Imbiss getigert, in der Hoffnung etwas zu finden, was Sven auf den ersten Blick gefällt und was für mich auf den ersten Blick ohne Fleisch aussieht.... Tja, das war komplizierter als gedacht. Irgendwann standen wir dann geschlagen vor einem Imbiss und dachten uns "Irgendwo müssen wir was essen, also wieso nicht hier", und wollten reingehen... aber die Tür ging nicht auf :D
Komisch, keine Klinke zum drücken oder ziehen, automatisch geht sie auch nicht auf... aber Leute sind drin, also geöffnet ist definitiv. Ich bin dann einfach einen Schritt zur Seite gegangen, weil ein Japaner auch reinwollte, der uns dann gezeigt hat, dass man auf einen roten "Knopf" drücken muss, damit die Tür aufgeht. Der Knopf war als solcher aber irgendwie nicht zu erkennen.... naja wieder was gelernt. Wir hatten also endlich den beschwerlichen Weg in den Imbiss geschafft und wollten mit knurrenden Mägen einfach irgendwas bestellen.... bis wir feststellten, dass man sein Essen doch tatsächlich an einem Automaten bestellen muss und nicht an der Theke -.- Da das nicht gerade intuitiv machbar ist, sind wir einfach wieder gegangen und zum nächsten... *jingle* McDonalds! Da wussten wir wenigstens was uns erwartet und konnten bei echten Menschen bestellen.

Gesättigt haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht und in der Bahn angekommen packte ich meinen 3DS aus, den ich natürlich mitgenommen hatte, um zu sehen wie vielen Leuten mit 3DS ich begegnet bin: 14! Nicht übel! Den Erfolg "Treffe drei Miis hintereinander, die zuletzt die gleiche Software benutzt haben" (oder so ähnlich) habe ich dann auch gleich bekommen, weil viele Animal Crossing New Leaf gespielt haben :D
Ansonsten haben wir noch eine Gruppe Kindergartenkinder in der Bahn gesehen, wovon ein Mädchen einem Jungen andauernd die Mütze vom Kopf geschlagen hat. Sehr lustig, jedenfalls für uns.

Zuhause angekommen erwartete uns das erste Mal eigene Post... nämlich Werbung! Ja, die gibts hier auch:


Eigentlich wollten wir dann sofort Wäsche waschen, stellten aber kurzerhand fest, dass wir kein Waschmittel, sondern Trommelreiniger gekauft hatten (Hallo Mama, das wird dein erstes Souvenir :D). Also mussten wir nochmal los... diesmal extra Kanji rausgeschrieben und direkt einen Mitarbeiter gefragt, hatten wir endlich richtiges Waschmittel und konnten loslegen.
Eine Stunde später, als die Waschmaschine durch war, haben wir gemerkt, dass wohl jemand ein Taschentuch in irgendeiner Tasche vergessen hatte *hust* dementsprechend flusig war alles, aber nunja... ab in den Trockner damit. Da noch nicht alles ganz trocken war, haben wir uns eine Wäscheleine gebastelt die uns nun auch noch den letzten Platz raubt:


So und nun sitzen wir hier und warten was der morgige Tag bringt, denn es ist wohl ein Taifun angekündigt worden. In Shinjuku war es schon sehr windig, aber das war gegen einen Taifun wohl noch gar nichts. Wir sind gespannt...

Und Sven will jetzt WOW spielen, also muss ich den (meinen!!!!) Laptop frei machen.


Montag, 17. Juni 2013

So, ich habe nun mal etwas Zeit und nicht so ganz arg dolle Kopfweh, sodass ich endlich über die letzten Tage berichten kann.

Dann mal los:


Nach etwa 20 Stunden auf den Beinen und einem am Ende sehr anstrengenden Flug (ich glaub vor mir hat permanent einer gefurzt, jedenfalls roch es so), während dem ich "Die fantastische Welt von Oz" und "Kokowääh 2" (total bescheuerter Film) geguckt habe, sind wir endlich da. Also steigen wir - schon total knülle - aus dem Flieger aus und wundern uns, dass es im Tokyoter Airport so stickig ist... naja gleich sind wir ja an der frischen Luft, da wird es wohl kühler sein....
So empfängt uns Japan, sehr schön
Ich sags ja - vollkommen knülle



Das Vorhaben Kanji zu wiederholen, ist fest geplant :D

Endlich mit unseren 4 Koffern plus Handgepäck bewaffnet, ging es durch die letzte Schranke und da stand schon unser Kumpel Sebastian und hat auf uns gewartet. Wir schnappen uns noch schnell ein paar Karten von Tokyo, die es dort an nem Schalter gab und gehen endlich in die lang ersehnte frische Luft nach draußen, wo wir bemerken.... dass es draußen noch zehnmal schwüler ist als drin T_T 
Hier ist echt ein unglaubliches Wetter. Es ist bewölkt und regnet teils die ganze Nacht, aber so warm und schwül, dass man es kaum aushält. Jetzt grade (~23 Uhr) sinds 22 Grad und 88% Luftfeuchtigkeit, also irgendwie gefühlte 40 Grad :D
In dem Zusammenhang möchte ich auch gleich etwas vorwegnehmen, denn ich habe jemanden kennengelernt, den ich hier nicht mehr missen möchte. Wir haben uns in der kurzen Zeit schon sehr, sehr gut angefreundet und ohne sie möchte ich nicht mehr sein:

Darf ich vorstellen: Unsere geliebte Klimaanlage. Ohne kann man hier einfach nicht leben. Als ich einen Mitbewohner gefragt habe, ob das Wetter denn bald besser wird oder schlechter, bekam ich nur ein mitleidiges "You will die!" zu hören. Na klasse...

Das also zum Wetter hier. 

Als wir dann also den Flughafen verlassen haben, ging das japanische Öffentlicheverkehrsmittel-Wirrwarr auch schon los. 
Sieht irgendwie alles aus wie in Wuppertal

Das hier wäre dann Barmen :D

Das auch






Ich weiß nicht mit wie vielen Zügen und Bahnen wir gefahren sind (okay, ich war auch echt fertig und hab nicht mehr alles mitbekommen), aber in dem Zusammenhang  haben wir uns gleich die sehr praktische PASMO Card geholt. Das ist sowas wie eine Checkkarte, wo man Geld draufläd und womit man dann die Busse und Züge benutzen kann, indem man die einmal beim Betreten gegen so ein Ding was dann piepst hält und beim Austieg auch noch einmal. So wird praktisch registriert wie viele Stationen man gefahren ist und dementsprechend wird von der Karte abgebucht. Wir zahlen von der nächstgelegenden Station Tanashi bis nach Hibarigaoka (da ist n bisschen mehr an Restaurants und ein 7 Eleven) 190 Yen, circa 1,50€, in etwa wie in Deutschland. Blöd nur, dass man in Deutschland, wenn man auf Bus und Bahn angewiesen ist, einfach eine Monatskarte kaufen kann, womit man dann überall hinkommt und hier gibts sowas nicht wirklich. Man zahlt also jedesmal für jede Strecke.
Nunja, irgendwann sind wir in dann an der Tanashi-Station angekommen und haben auf den House Manager gewartet, der uns um 12 Uhr abholen sollte. Das tat er auch. Lustiges Kerlchen, fein angezogen (ein bisschen tat er mir leid, in seinem langen weißen Hemd, bei der Hitze) und sehr nett. Wir haben unsere ganzen Koffer dann in das Oakhouse-Auto gestopft und sind zusammen zum Guest House gefahren. Um 12:30 Uhr etwa waren wir da, haben eine kleine Haustour gemacht und alles vertragliche geregelt.
Außer uns leben noch etwa 50 andere Leute hier. Die meisten Japaner, ein paar Koreaner, ein Belgier, zwei Schweden, eine Französin... jedenfalls sind das alle, die wir bisher zu Gesicht bekommen haben. Die meisten arbeiten oder studieren und sind deshalb den ganzen Tag weg und schlafen hier nur. Man bekommt wirklich nicht mit, dass hier 50 Leute wohnen sollen.

Dann ging das Elend los... Sven und Sebastian hingen mir die ganze Zeit in den Ohren "Du darfst nicht einschlafen, du musst jetzt bis heute Abend durchhalten, sonst bekommst du nen heftigen Jet Lag!"... aber ich musste mich einfach hinlegen, selbstverständlich bin ich nicht eingeschlafen. Jedenfalls habe ich irgendwie noch jede Frage die mir gestellt wurde mit geschlossenen Augen beantwortet, also zählt das nicht als schlafen.
Nachdem wir uns n bisschen ausgeruht und geduscht hatten ging es auch gleich weiter. Wir wollten mit Sebastian und seiner Frau, Yumi, in Hibarigaoka Essen gehen. Das erste Mal allein auf japanischen Straßen, bahnten wir uns zu Fuß unseren Weg zurück zur Tanashi Station, um dort in den Bus nach Hibarigaoka einzusteigen. Das hat auch gut geklappt, am Ende sind wir nur eine Station zu früh ausgestiegen und mussten wieder laufen, aber jeder Schritt macht schlank und so...
Da waren plötzlich irgendwie ganz viele Luftballons

Vorm 7-Eleven wurden wir auch schon erwartet und gingen zusammen in das Watami, scheint eine Restaurantkette zu sein, die es auch außerhalb von Japan gibt. 
Da war gut was los, ziemlich laut, die Leute haben nicht still gegessen wie es bei uns in Restaurants üblich ist, sondern richtig gefeiert. Auch ne neue Erfahrung.
Wir wurden in ein Nichtraucherabteil gelotst wo außer uns noch keiner war. Tischmiete mussten wir nicht bezahlen, weil wir so eindeutig nach Ausländern aussahen, dass das wohl nicht zum guten Ton gehört hätte, oder wie auch immer :) Normal ist hier wohl auch, dass vor dem Essen kleine feuchte Handtücher gereicht werden, damit man sich die Hände reinigen kann. Gute Sache, wenn man vorher durch gefühlt halb Tokyo gelatscht ist.
Dann ging es ans Bestellen... ganz schön kompliziert, weil es extrem viel Auswahl gab, sowohl an Essen als auch an Getränken, aber zum Glück waren zu jedem Essen und Getränk Fotos abgebildet, sodass man wusste, was man da bestellt.
Letzendlich war es wegen mir zum größten Teil vegetarisch: vegetarisches Okonomiyaki, Ramen-Salat, eingelegte Aubergine, am Tisch flambierte Makrele, Gyoza, Tofu mit Kimchi, dazu viel Bier und ich hab noch so ein Getränk mit Zitronensaft bestellt, was echt lecker war.

Da sieht man die kleinen Handtücher
Tofu mit Kimchi

Aubergine - das grüne Zeug daneben ist sozusagen Wasabi in zehnmal schärfer

Okonomiyaki

Gyoza

Es hat geschmeckt wie man sieht :D



Was ansonsten noch... irgendwie merkwürdig war ist, dass eine Bedienung sich wenn wir bestellt haben, immer vor uns hingekniet hat. Gepaart mit dieser eh schon für uns plumpe Deutsche demütigen Haltung, hat man sie auch noch per Knopf am Tisch rufen müssen. Man drückt also diesen Knopf, der wirklich so aussieht wie so Bimmeln an einer Hotelrezeption und innerhalb von fünf Sekunden kommt sie angerannt. Am liebsten hätte ich ihr hochgeholfen, weil das so absolut komisch für mich war, aber gut, daran muss man sich halt gewöhnen.

Zu diesem tollen Essen wurden wir als Willkommensgeschenk von Yumi und Sebastian eingeladen (danke nochmal :) )

Danach - es war schon dunkel und Gott sei Dank schön abgekühlt - sind wir mit dem Bus wieder nach Tanashi und von da aus haben wir uns auf den Weg nach Hoyacho gemacht, wo unser Guest House ist.
Die Gelegenheit sich zu verlaufen wollten wir gleich mal am Schopf packen und sind falsch abgebogen. Haben es aber nicht gemerkt. Irgendwann dann doch, als wir direkt vor einer unglaublich riesigen Halle standen, in der man Golf spielen konnte. Wie wahrscheinlich ist es, am Rande von Tokyo wo sonst nur Wohnviertel, Supermärkte und n paar Imbisse sind eine riesengroße Golfhalle zu finden? Tja... :D
Ganz dezent hat sie sich vor uns aufgetan


Die Halle ist umgeben von stinknormalen Wohnhäusern

Selbstverständlich sammel ein Roboter die Golfbälle wieder ein, typisch japanisch kann man wohl sagen


 In der gleichen Umgebung standen wir dann auch plötzlich vor so einem kleinen Schrein 
Sich zu verlaufen hat sich in diesem Fall also ausnahmsweise gelohnt. Danach haben wir aber wirklich nach Hause gefunden und den Eingang geknipst.
Dieses Häschen begrüßt uns jeden Tag

Unser Briefkasten - Nein, die Hello Kitty klebte schon vorher da! :D

Die anderen Postkästen nebst nem Getränkeautomaten

Sven post vor unserem Eingang

Ich selbstverständlich auch

Endlich angekommen ziehen wir unsere Straßenschuhe aus und die Hausschuhe an, wie es sich gehört und gehen auf unser Zimmer im zweiten Stock.
Der Flur zu unserm Zimmer

Unsere Tür. Drüber sieht man den Stromkasten. Wir dürfen 100kw/h pro Monat verballern, danach müssen wir draufzahlen

Wenn der fette Sven sich hier hinsetzt, ist eigentlich kein Platz mehr da

Bett Nummer eins

Bett Nummer zwei


Unser Kühlschrank yaaaaaaaay



Unsere beste Freundin und die Computerecke
Unsere "Schränke"
Das war unser erster richtiger Einkauf. Die Bento sind schon aufgefuttert :D
Die sehr saubere Raucherecke


...und Sven der in ihr gesündigt hat






Ich muss als nächstes unbedingt die Toiletten fotografieren, die sind echt der Wahnsinn. Erstmal sind alle Klodeckel beheizt, was bei dem Wetter jetzt nicht unbedingt soooo toll ist und zweitens haben manche ungefähr drölftrillionen Knöpfchen, auf die man total gerne mal drücken würde, aber irgendwie Angst hat, nen Schwall Desinfektionsmittel ins Gesicht gespritzt zu bekommen. Ich war bisher immer nur froh, dass der Abzug leicht zu finden ist, damit gebe ich mich vorerst zufrieden, bis ich etwas mutiger geworden bin.

Das war es vorerst von mir. Morgen wollen/müssen wir hier ins Rathaus, um unseren derzeitigen Wohnort in unsere Gaijincard (sowas wie unser japanischer Personalausweis) eintragen zu lassen, weil wir in 2 Wochen sonst verhaftet und heftig zur Kasse gebeten werden könnten :D
Lustigerweise hat ein anderer Mitbewohner hier, der noch nicht so gut Japanisch spricht die japanische Rente beantragt als er da war. Der bezahlt jetzt für ein Jahr monatlich 10.000 Yen (ca 80€), nur weil er an der falschen Stelle "Ja" geantwortet hat. Deshalb werde ich ab sofort auch nicht mehr vergessen was "Nenkin" bedeutet, denn wenn ich dieses Wort im Rathaus höre, werde ich "NOOOOOOOOOOOO!" brüllen :D